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22. Mai um 17.00 Uhr im Fischereihafen Travemünde
Eingestellt am: 16.05.2012

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20.05.12 10:00 Uhr: Gottesdienst Versöhnungskirche, Pastorin Möller

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Das sorbische Ei

Ostereierfärben im Altenclub


Der Brauch zu Ostern Eier zu bemalen und zu verschenken geht auf verschiedene Ursprünge zurück.
Schon in der Zeit der ersten Christen galt das Ei als Sinnbild des Lebens und der Auferstehung. Ein Ei wurde in das Grab eines Toten mitgegeben. Dahinter steht die Vorstellung, dass das Ei wie ein verschlossenes Grab Leben verborgen hält. Das Küken, das aus dem Ei herausschlüpft, ist ein Bild für Jesus, der den Stein vom Grab wegschiebt. Damit wird die Beziehung zur Auferstehung Christi deutlich und die Verbindung zwischen dem Ei und Ostern für die Christen erklärbar.


Der Brauch, Eier zu bemalen, stammt aus der Ukraine und er wird bis heute insbesondere in der sorbischen Lausitz und in den slawisch geprägten Teilen Europas als sehr lebendige Kunst gepflegt. In vorchristlicher Zeit gedachten die Menschen während der Frühlingsfeierlichkeiten durch gefärbte Eier der wärmenden Sonne. Später wurde das Ei als schmückendes Element vom Christentum übernommen. Gern werden die Eier an einen Strauß aus Birkenzweigen – den sogenannten Osterstrauß – gehängt oder kunstvoll manchmal gemeinsam mit anderen Gaben in ein Osterkörbchen dekoriert.


Die beim Bemalen benutzten Farben haben in einigen Regionen folgende Bedeutungen:
* Rot symbolisiert den Opfertod Christi * Gelb für den Wunsch nach Erleuchtung und Weisheit * Weiß ist die Farbe der Reinheit und Auferstehung * Grün steht für Jugend und Unschuld * Orange für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz